Nephrologische Gemeinschaftspraxis Diamant

Schwerpunktpraxis für Nierenerkrankungen, Bluthochdruck und Dialyse

Dr.E.Nielebock, Dr.M.Schneider, Dr.H.Schega, Dr.U.Domröse, Dr.M.Nielebock

MagdeburgTel: 0391 / 66 277 690

BurgTel: 03921 / 93 95 0

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Lipidapherese

Rauchen, hoher Blutdruck und Diabetes gehören bekannter Weise zu den Risikofaktoren, die zu Herzkreislauferkrankungen führen. Ein zusätzlicher entscheidender Risikofaktor ist das erhöhte Cholesterin und die erhöhten Triglyceride im Blut. Die Anreicherung dieser  Fettstoffwechselprodukte sind teilweise ernährungsbedingt, teilweise vererbt bzw. eine Kombination aus beidem.

Das Gesamt-Cholesterin lässt sich aufsplitten in das HDL-Cholesterin („gutes Cholesterin“, welches die Arterien vor Ablagerungen schützt) und das LDL-Cholesterin („schlechtes Cholesterin, das zu Ablagerungen in der Arterienwand und damit zu Verengungen und Verschlüssen durch Gerinnsel führt). Ein weiterer Risikofaktor ist das Lipoprotein (a), kurz Lp(a), welches vererbt wird und bisher nicht durch Medikamente beeinflusst werden kann.

Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit bzw. überstandenem Herzinfarkt sollten die Blut-LDL-Cholesterinspiegel auf Werte unter 100 mg/dl gesenkt werden, um weitere Infarkte zu vermeiden.

Bei manchen Patienten, insbesondere bei denen mit vererbter familiärer Ursache oder Medikamentenunverträglichkeit, reichen diätische und medikamentöse Behandlungen nicht aus, dieses Ziel zu erreichen. Hier kommt das Lipid-Aphereseverfahren zum Einsatz. In der Regel einmal wöchentlich wird das LDL-Cholesterin bzw. Lp(a) mit einem der Hämodialyse (Blutwäsche) ähnlichen Verfahren aus dem Körper entfernt. Die Behandlung dauert etwa 2 Stunden.

Durch die Behandlung sind meist weitere Eingriffe wie Dilatation der Herzkranzgefäße, Bypassoperationen und ähnliches nicht mehr erforderlich. Die Patienten berichten über eine erhöhte Leistungsfähigkeit und den Rückgang bzw. das Ausbleiben von Angina pectoris.

 
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